Finanzierung

Die meisten von uns angebotenen Leistungen werden von Kranken- und Pflegekassen finanziert. Doch für beides, für die vom Arzt verordnete Behandlungspflege und für die Leistungen der Pflegeversicherung, kann es zu privaten Zuzahlungen kommen.  Die Regelungen sind allerdings so komplex, dass sie an dieser Stelle nicht umfassend detailliert dargestellt werden können. Gerne informieren wir Sie auf Nachfrage über unsere Leistungen und Preise der Häuslichen Krankenpflege und der Pflegeversicherung.

Die Pflegeversicherung ist von Anfang an keine Vollversicherung gewesen. Nicht alles, was notwendig ist, wird auch finanziert. Aber immerhin tragen die Zuschüsse der Pflegeversicherung zu einer erheblichen Abfederung der Belastungen durch Pflegebedürftigkeit bei. So kann z.B. der Hilfebedarf größer sein als er durch die Pflegesachleistung in der jeweiligen Pflegestufe finanziert wird. In dem Fall muss der Restbetrag bei Bedarf privat aufgebracht und finanziert werden.

Unsere Pflege-Rufbereitschaft steht außerhalb der Büroarbeitszeiten an 7 Tage wöchentlich zur Verfügung. Es ist ausschließlich examiniertes Pflegepersonal im Einsatz. Wenn wir in pflegerischen Notfällen zu Ihnen nach Hause kommen, entstehen Kosten, die wir in der Regel nur privat berechnen können.

Unter Umständen kann aber für die Kosten, die nicht von der Pflege- oder Krankenversicherung übernommen werden, ein Antrag auf Kostenübernahme bei dem zuständigen Sozialamt gestellt werden.

Kleine Handreichungen wie z.B. Lüften, Rollläden öffnen/schließen, Briefkasten leeren, Haustiere füttern/versorgen, Blumen gießen, Glühbirnen wechseln, Batterien von Fernbedienung wechseln oder ähnliches gehören generell nicht zu den Kassenleistungen.

Übrigens: Sie können bis zu 20 % der Kosten (max. 4.000,00 €) für die Inanspruchnahme von Pflege- und Betreuungsleistungen oder ähnlichen haushaltsnahen Dienstleistungen, die Sie privat zahlen, in Ihrer Einkommensteuer-Erklärung geltend machen.